Digitale Transformation: Das Digitale Dilemma verstehen und auflösen

Digitale Transformation: Das Digitale Dilemma verstehen und auflösen

Alle Welt spricht von Digitalisierung. Im Grunde ist das nichts Neues, denn die Digitalisierung ist so alt wie die Informationstechnologie selbst. Schon immer überführen wir analoge Geschäftsprozesse in digitale Plattformen, um diese dort effizient und hoch skalierbar laufen zu lassen.

Doch warum hat der Wunsch nach Digitalisierung erst in den letzten Jahren so enorm zugenommen? Warum ist aktuell nahezu jedes Unternehmen daran interessiert sich selbst zu digitalisieren? Ist die Digitalisierung von früher anders als heute?

Ja, definitiv! Das Ziel der Digitalisierung ist immer das Gleiche, der Unterschied besteht in den heutzutage vorhandenen Technologien wie Cloud, Apps und künstliche Intelligenz und dem großen Vorteil, dass die Digitalisierung nicht nur für Großunternehmen realisierbar ist, sondern auch mittelständische Unternehmen und Start-Ups davon Gebrauch machen können. Daraus entsteht eine enorme Bandbreite an Möglichkeiten Geschäftsmodelle effizient zu digitalisieren.

Neben den großen Möglichkeiten birgt der einfache und kostengünstige Zugriff auf Hochtechnologien aber auch Risiken ins sich. Denn wenn heutzutage Start-Ups davon Gebrauch machen, um neue oder bestehende Marktsegmente für sich zu erschließen, dann passiert das meist im Verborgenen. Gerade für mittelständische Unternehmen ist das ein hohes Risiko, da viele Unternehmen in Ihrem Marktsegment seit Jahrzehnten sogenannte „Hidden Champions“ sind, und sich nun den neuen digitalisierten Marktbegleitern stellen müssen. Im schlimmsten Fall, wie z.B. im Bereich der Elektromobilität, fallen Geschäftsbereiche vollständig weg und es droht die Abwicklung des Unternehmens.

In genauer Betrachtung stecken die mittelständischen Unternehmen in einem „Digitalen Dilemma!“, welches Sie auffordert im Zuge der Digitalisierung Ihre Geschäftsmodelle zu modernisieren und sich auf die neue Marktsituation einzustellen.

Die Ursachen für das „Digitale Dilemma!“ sind:

  • Viele Unternehmen sind nicht ausreichend informiert, da Anlaufstellen fehlen, die detailliert aber einfach vermitteln, was Digitalisierung heute ist und was sie leisten kann.
  • Die gute Wirtschaftslage und volle Auftragsbücher setzen den momentanen Schwerpunkt und verringern die Aufmerksamkeit für neue Geschäftsentwicklungen.
  • Der Personalmangel führt dazu, dass primär ertragsrelevante Projekte besetzt werden und strategische oder geschäftsrelevante Projekte erst gar nicht begonnen werden.
  • Es gibt zu wenig Erfahrung mit neuen digitalen Methoden aus dem Design-Thinking, Business Model Generation und der agilen Projektführung. Meist wird mit veralteten Methoden gearbeitet, was zu schlechten Ergebnissen, überhöhten Kosten und langen Projektlaufzeiten führt.
  • Bürokratische Hürden im Bereich der Fördermittelsuche und -vergabe benötigen Geduld und lange Vorlaufzeiten. Meist werden dadurch wichtige Projektentscheidungen verzögert oder verhindert.

Wir sprechen hierbei gerne vom „Digitalen Dilemma!“ des deutschen Mittelstandes. Einerseits ist Digitalisierung notwendig für die gezielte und nachhaltige Transformation des Unternehmens, andererseits sind die Eingangsvoraussetzungen sehr schlecht, um einen guten Einstieg zu ermöglichen.

Am besten wäre es wohl, wenn Digitalisierung zu kaufen wäre. Damit würde dem Mittelstand sicherlich eine große Anstrengung abgenommen werden: Das Geschäft könnte weiterlaufen und die Transformation wird nebenbei erledigt.

Wir bei KK IT Systems als einer der wenigen Digitalisierungs-Dienstleister am Markt haben den Anspruch, unseren Klienten Digitale Transformation als ergebnisbasiertes Projekt anzubieten. Damit kommen wir dem Wunsch, Digitalisierung einfach kaufen zu können, schon sehr nahe.

Wie unterscheidet sich nun ein ergebnisbasiertes Digitalisierungsprojekt von einem klassischen IT-Projekt?

Ein ergebnisbasiertes Digitalisierungsprojekt hat den Anspruch ein Zielbild in der Zukunft zu realisieren. Es benötigt ein Business Case sowie ein Umsetzungsplan. IT ist hierbei nur Mittel zum Zweck. Die Vorgehensweise ist sehr stark an ein Transformationsprojekt angelehnt. Die Projektdauer beträgt maximal 6 bis 8 Monate und wird in kurzen, aufeinander folgenden Sprints (ein Begriff aus der agilen Projektführung) durchgeführt.

Vorteil hierbei ist, dass eine Geschäftstransformation im Rahmen eines Projektes realisiert wird. Die IT-Infrastruktur wird im Kontext des jeweiligen Zielbildes bereitgestellt. Im Laufe eines nachhaltigen Knowhow-Transfers werden digitale Best-Practices geschult, um das erlernte Wissen für Folgeprojekte wieder verwenden zu können.

Daniel Schwarze

Ich bin Geschäftsführer der KK IT.SYSTEMS GmbH und begleite mittelständige Unternehmen seit vielen Jahren bei der Konzeption und Realisierung von Geschäftsstrategien im Bereich Information Management und Kunden Management. Im Laufe meiner Karriere war ich Berater bei Microsoft Consulting Services und habe viele Projekte erfolgreich abgeschlossen.

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